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Fünf Minuten von der
Autobahn Hamburg – München, zwischen den Residenzstädten
Fulda und Würzburg, eingebettet inmitten rebenbehangener
Kalksteinhänge und dichter Mischwälder, wo sich durch saftige Wiesen das Band der Fränkischen Saale zum Main hinwindet,
da liegt
Hammelburg, die älteste Weinstadt Frankens.
716 als “hamulo castellum” zum
ersten Mal urkundlich erwähnt.
777 von Karl dem Großen dem Kloster Fulda
geschenkt.
Seit
dieser Zeit ist Weinbau in Hammelburg bezeugt.
Im
12. Jahrhundert wird Schloss Saaleck gebaut.
Um
1240 erlangt Hammelburg die Mauer-, Münz- und Marktrechte.
Um
1250 wird die Stadt mit Mauern und Türmen befestigt.
1303: König Albrecht bestätigt die
Stadtrechte.
1816: Hammelburg wird bayrisch.
1854: weite Teile der Stadt fallen einem
Großbrand zum Opfer.
1862:
das Gebiet um Hammelburg erhält erstmals eine eigene Verwaltung.
„Dieses Bezirksamt Hammelburg“ ist Vorläufer des späteren
Landkreises.
1972:
werden Stadt und Umland im Zuge der Gebietsreform dem neuen
Landkreis
Bad Kissingen angegliedert.
Seit 1994 ist Hammelburg Mittelzentrum.
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Quellenangabe:
Prospekt Hammelburg, Tourist Information
Laut Urkunde Kaiser Karls des Großen vom 7.1.777 älteste Weinstadt
Frankens. Trotz eines verheerenden Stadtbrandes im Jahr 1854 erinnern noch
einige Wehrtürme und zahlreiche Gebäude an das mittelalterliche Stadtbild:
spätgotische Basilika (1389 bis 1461), das barocke Kellereischloß der
fuldischen Fürstäbte mit Winzerkeller (1725 bis 1731), das neugotische Rathaus
mit historischem Weinkeller (1524 bis 1526) und dem fränkischen
Renaissancebrunnen (1541), das barocke Stadtmuseum in der Herrenmühle (Thema:
Brot und Wein), das Barockkloster Altstadt und Burg Saaleck mit den ältesten
Weinbergsanlagen (12. Jh.).
S e h e n s w e
r t
Das Rathaus mit dem Renaissancebrunnen
Das Kellereischloss, im Volksmund
„Rotes Schloss“ genannt
Im „Roten Schloss“ befinden sich vornehmlich Büros, die Polizei, die
Flessa Bank,
die Probierstube der Winzergenossenschaft mit Verkauf und die
Stadtbibliothek.
Der Winzerkeller – in der Regel freitags geöffnet - ist ein beliebter Treffpunkt.
Die Katholische Stadtpfarrkirche
Die Evangelische Stadtpfarrkirche
Mönchs-, Hüter- und Baderturm zeugen von der einst wehrhaften Stadtbefestigung,
die 1221 begonnen und 1260 vollendet worden war. Viele Türme und Tortürme gaben
der Weinstadt im Mittelalter ein malerisches Aussehen, bis die Stadt 1854 fast
vollständig in Asche sank.
Die Stadtmauern sind im Bereich der Kath. Stadtpfarrkirche und der
Turnhouter Straße im Rahmen der
Altstadtsanierung wieder neu errichtet worden.
Stadtmuseum
Das Barockgebäude der einst städtischen Getreidemühle wurde nach
zwischenzeitlicher Nutzung als Elektrizitätswerk
1991 zum Stadtmuseum Herrenmühle.
Das Franziskanerkloster Altstadt (1700)
Barocker Kunstbau mit bewundernswerter Kirche.
Bayerische Musikakademie Hammelburg seit 1980
Auf den Mauern der ehemaligen Brauerei
Felsenkeller – in unmittelbarer
Nachbarschaft zum Kloster – entstand die
Bayerische Musikakademie, die
Teile des Klostergebäudes mit benutzt.
Schloß Saaleck
1282 erstmals erwähnt, ab da als Lehen an Adelige der Gegend vergeben.
1816 Domäne des Bayerischen Staates bzw. Privatbesitz.
Heute ist das Schloß Saaleck mit Hotel und
Restaurant Besitz der Stadt Hammelburg.
Dem Schloß zugehörig ist eine Weinkellerei,
deren Rebflächen bis auf die Ersterwähnung des Weinbaus in Franken im Jahre 777
zurückgehen sollen.
Es werden Stadtführungen
angeboten
oder Sie erkunden die
Sehenswürdigkeiten selbst nach der Beschreibung:
„Hammelburger Altstadtrunde“
Auskunft: Tourist
Information Hammelburg,
Prospekt: Infomappe der Ferienwohnung
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Land Erlebnisse
Eine liebliche Landschaft am
Fuße der Rhön –
von der Fränkischen Saale
und der Thulba durchschlängelt
Es gibt vieles zu entdecken,
zu Fuß, mit dem Fahrrad
oder auf dem Rücken eines Pferdes.
Oder Sie entscheiden sich
für den Weg mit dem Boot die Saale hinab,
den schon Karl der Große genommen hat:
Von Hammelburg
bis zur Anlegestelle beim Hotel-Gasthof Nöth in Morlesau ist es eine
Halb-Tages-Tour.
Es ist sehr erholsam, die
Saale hinunter zu paddeln. Vom Boot aus empfindet
man die Natur noch beschaulicher. Die Ufer säumt eine
vielfältige, an manchen Stellen urwüchsige Vegetation.
Zu respektieren sind auf dieser Strecke die Wehre der Mühlen:
Herrenmühle in Hammelburg, Rödermühle in Diebach
und der Neumühle zwischen
Diebach und Morlesau.
Das Saaletal
liegt auf einer fränkischen Trockenplatte und gehört
aufgrund seiner natürlichen Gegebenheiten zu den sonnenreichen Gebieten Bayern.
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„Essen und Trinken
hält Leib und Seele zusammen“
ein altes Sprichwort.
Diese Weisheit gilt im
besonderen Maße für das Weinbaugebiet rund um Hammelburg. Der bodenständige
trockene Wein, der sowohl zu einer deftigen Brotzeit als auch zu
phantasievollen Kreationen gehobener Küche passt, gehört ganz einfach zu
unserer Lebensart.
Weinproben und Weineinkauf:
beim Städtischen Weingut im Rathaus, bei der Winzergenossenschaft im
„Roten Schloss“ und bei Privat-Winzern.
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