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Ochsenthal,
ein
Kleinod, am |
Spaziergänger
und Wanderer kommen hier voll auf ihre Kosten. Die
restaurierten
Dorfstrassen, die wunderschön erhaltenen und rausgeputzten
Häuser, die urigen Dorfbrunnen und die Kirche sind mit
Sicherheit
einen Besuch wert. Hier
endet
die eigentliche Zufahrtstrasse von Morlesau. Ein weiterer asphaltierter
Höhenweg führt nach Diebach oder über
Untereschenbach
auf die
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Ochsenthal
– Weiler
Königliches
Amtsgericht Bezirksamt 8.
Hauptmeldeamt
Kissingen.
So steht
es auf dem alten Holzschild in Hammelburgs kleinstem Stadtteil.
* * *
O C H
S E N
T H A L und seine Geschichte
über
das malerische „Dorf der Zwölf“.
Quellenangabe:
Buch von P. Dominik Lutz)
Die
Überlieferung besagt, dass hier ein Vater
und
seine zwölf Söhne eine Heimstatt suchten und fanden.
Jeder
der zwölf Söhne lernte ein Handwerk und sorgte so
dafür,
dass
die Gemeinschaft selbständig und unabhängig blieb.
„Das
Dorf der Zwölf“, so heißt Ochsenthal der
alten Sage nach.
„OSSENTHAL“ wird 1320 erstmals urkundlich
erwähnt. Das reizende
Kirchlein
der hl. Ottilia ist um vieles älter. Der massive romanische
Turm
weist auf eine
alte Wehrkirche hin. Neuere Untersuchungen sowie neuentdeckte Fresken
verweisen
den Bau der kleinen Dorfkirche in die Zeit v o
r 1300. Ochsenthal
besitzt die älteste datierte
Glocke des früheren Landkreises Hammelburg. Sie trägt
die
Inschrift „ . .
.ANNO DM MCCCCLXXV“ = IM
JAHRE DES
HERRN
1475. Eine weitere Kostbarkeit ist das Holzbildnis Maria mit Kind, eine
frühbarocke Arbeit. Ein besonderes Kleinod der Kirche
zu
Ochsenthal
stellt die älteste im Original erhaltene Orgel dar.
Sie wurde
im Jahr 2004
restauriert.
Ehe eine Polizei in Ochsenthal zuständig war, wanderte das Amt
des
Polizeidienstes mit allen Rechten und Pflichten im
wöchentlichen
Wechsel von
Haus zu Haus. Äußeres Zeichen für das Amt
war der
Dorfspieß, gefertigt im Jahr
1842, Kostenpunkt:
1
Gulden, 35
Kreuzer. Auch dies ist ein Stückchen
Alltagsgeschichte von Ochsenthal.
Die
Freiherrn
von Thüngen, die Universität Würzburg
und das Julius Spital teilten sich auch in Ochsenthal die
Dorfherrschaft. Wald,
Feld und Wein waren die Haupterwerbsquellen der 12 Dorfnachbarn, die
sich im
Jahr 1890 mit 80 Einwohnern sogar den Bau einer eigenen Dorfschule
leisteten.
225
Meter, so
hoch liegt der Weiler Ochsenthal auf
halber Höhe zwischen Morlesau
an der
Fränkischen Saale und dem Sodenberg, dem
südlichsten Vulkanausläufer der Rhön.
Ochsenthal war
eine selbständige
Gemeinde. Im Jahr 1968 wurde es nach Morlesau eingemeindet. Bei der
großen
Gebietsreform anno 1972 wurde aus dem Dorf ein Stadtteil von Hammelburg.
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Ochsenthal:
heute
Das
„Dorf der Zwölf“
ist etwas
größer geworden.
Es
sind neue Häuser dazu gekommen.
Die
Bewohner leben auch nicht mehr alle vom „Handwerk“.
Einige
betreiben noch etwas Landwirtschaft.
Es
gibt eine Pferdepension, ein Damwildgehege, Schafhaltung,
Hobby
Imker und Ferienwohnungen.
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Da
sich unser
Grundstück
in Ochsenthal unmittelbar am Fuß des Sodenberges befindet,
gaben
wir unserem
Haus den Namen:
Haus am Sodenberg
.
1997
sind wir in
unser
Haus in Ochsenthal mit 2
Ferienwohnungen eingezogen.
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Am 1.
Januar
1998
übergaben wir den Hotel- und Gaststättenbetrieb in
Morlesau
an
unseren Sohn
Harald.
Von 1995 bis 1999 wurden in Morlesau und Ochsenthal die Kanalisation
und die
Straßen neu gebaut.
Wir
sind froh, dass unsere Dörfer so schön
hergerichtet worden sind. Alles
ist sauber und modern.
Das Gebiet rund
um den Sodenberg
wurde zum Naturschutzgebiet erklärt.